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Artemide Frankfurt

Als führender Leuchtenhersteller im Designbereich ist die italienische Firma Artemide längst zum Synonym für modernes Design „Made in Italy“ geworden. Kreationen von Michele De Lucchi bis hin zu Ross Lovegrove gelten als Meilensteine des Leuchtendesigns

Mit „the human light“ geht Artemide neue Wege. Dieses Lichtkonzept setzt den Menschen, seine Bedürfnisse und Anforderungen an das Licht ins Zentrum der Entwicklung. Denn Licht ist nicht Selbstzweck. Es hat das Ziel, Lebensqualität zu schaffen und zu verbessern.
 Die 1960 in Mailand gegründete Firma Artemide ist seit 1986 auch in Deutschland vertreten. Im Oktober wurde der neue Showroom in Frankfurt eröffnet.
 Der exklusive Monobrandstore dient als Plattform für Endkonsumenten und Entscheidungsträger der Baubranche. Auf rund 200 m² werden mehr als 600 Leuchten ausgestellt. Klar, dass das Designunternehmen auch bei seinen Partnern höchste Ansprüche stellt. Ansprüche, die Bticino mit dem exklusiven Axolute Whice Design und der Hausautomation My Home auf besonders edle Art erfüllt. My Home steuert vor Ort 160 Schaltpunkte, 10 Dimmpunkte und ein DALI-Gateway mithilfe von 9 Touch Screens sowie Tastsensoren und Szenarienabruftaster.

Italienisches Design und nachhaltiges Bauen


Ein Event der Extraklasse fand im Oktober in Frankfurt statt: Bticino hatte Architekten und Planer der Region zu einem Vortrag in den Frankfurter Artemide Showroom eingeladen.

 

Der italienische Leuchtenhersteller Artemide nutzt in seinen Showrooms schon seit einiger Zeit das Gebäudeautomationssystem „My Home“ von Bticino, um die vielen Ausstellungobjekte perfekt in Szene zu setzen. Über Axolute Touch Panels können beispielsweise ganze Leuchtengruppen mit einem Fingertipp gesteuert werden, oder schalten je nach Uhrzeit automatisch ein oder aus. Auch die Beschallung und die Heizung lassen sich über die eleganten Displays regeln.

So lag es für Bticino nahe, in den repräsentativen Räumen eine Veranstaltung durchzuführen. „Bticino und Artemide haben viel gemeinsam“ erklärte Andreas Picken, bei BTicino für das Branchenmanagement verantwortlich. Schließlich verkörpern beide Unternehmen italienisches Design und modernste Technik gleichermaßen. Höchste Zeit also, die gelungene Zusammenarbeit bei der Ausstattung der Showrooms auch einmal nach Außen zu tragen und die Produkte beider Unternehmen unter einem Dach zu präsentieren.

Als Referenten konnte man Dipl.-Ing. Ulf Achenbach gewinnen – er war als Planer für die Sanierung der „Deutsche Bank Türme“ in Frankfurt verantwortlich. Ihm gelang es, die strengen LEED-Kriterien für nachhaltiges Bauen umzusetzen und für das Hochhaus als erstes weltweit das begehrte Label in Platin zu erhalten. Die Türme, Wahrzeichen der Deutschen Bank und von 1979 bis 1984 errichtet, mussten 2004 aus Brandschutzgründen saniert werden. Dies nahmen die Planer zum Anlass, das gesamte Gebäude unter Nachhaltigkeitsaspekten zu verändern und auch die Prozesse und Organisationsstrukturen zu hinterfragen. Dabei wurde gestalterisch und funktional nichts dem Zufall überlassen. Viele Produkte wurden eigens für dieses Projekt angepasst oder neu entwickelt – etwa spezielle Fensterbeschläge, die hohen Windstärken stand halten und so eine natürliche Lüftung möglich machen. Selbst die Aufzugsteuerungen wurden optimiert und auch im IT-Bereich hat man alle Strukturen verändert. Heute gibt es beispielsweise keine PCs mehr, sondern nur noch Clients an den Arbeitsplätzen. Auf diese Weise bleibt man nicht nur hochflexibel – auch die Lüftung der Rechner entfällt und Wärmelasten in den Büros konnten so deutlich verringert werden.

„Viele der umgesetzten Maßnahmen bedeuten zunächst hohe Investitionen, die sich aber schnell amortisieren“, erklärte Achenbach. Nach der Sanierung können hier 67 % Heizenergie eingespart werden und der Stromverbrauch beträgt heute weniger als die Hälfte. Auch der Wasserverbrauch konnte um 74 % gesenkt werden. Zahlen, die zeigen, dass nachhaltiges Bauen nicht nur aus ethischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen die richtige Entscheidung ist.

Im Anschluss stellte Bticino Schulungsleiter Detlef Luyke den Gästen einige ausgewählte Produkte vor – vor allem die Möglichkeit der Kompaktinstallation mit ihren vielen unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten auf kleinstem Raum fand großes Interesse bei den Zuhörern. Begeistert waren die Gäste auch vom eleganten Design des Axolute Programms. Vom edlen, schlichten Glas über Stein und Holz bis hin zu extravaganten Swarovski-Kristallen findet sich hier für jeden Einrichtungsstil die perfekte Lösung. „Endlich mal etwas anderes als die üblichen Schalterprogramme, die man in Deutschland kennt“, so ein Frankfurter Architekt.

Bei anregenden Gesprächen und italienischen Köstlichkeiten klang der Abend schließlich im Atrium aus.

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